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RMC Mountainbiker am Engadin Bike Giro

Bereits zum achten Mal fand letztes Wochenende der Engadin Bike Giro im Oberengadin statt. Für die Elite Fahrer mit Lizenz begann der Wettkampf bereits am Donnerstag und für die Fun Fahrer am Freitag. Die Strecken führen durch die schönsten Bike Strecken der Region. Die Anstiege sind zum Teil sehr steil und verlangen so einiges von den Athleten dafür werden sie mit schönen Abfahrten belohnt.

In der Kategorie Herren Fun 1 standen Renato Rodighiero und in der Kategorie Herrn Fun 4 Tom Giger zum ersten Mal am Start. Die erste Etappe startete in St. Moritz führte über die Bobbahn nach Celerina und weiter Richtung Berninapass. Auf der Passhöhe musste der Lago Bianco umrundet werden. Die Abfahrt führte zuerst zur Talstation der Lagalpbahn und zurück ins Ziel nach Celerina. Der zweite Tag begann mit dem Start in Celerina, danach ging es in die Höhe in das Gebiet von Corviglia und Piz Nair und die Abfahrt erfolgte auf dem Olympia Flow Trail. Weiter führte der Parcours über die Via Engiadina nach Silvaplana. Der Schlussteil folgte zur Alp Staz und zurück nach Celerina. Am letzten Tag war Silvaplana Startort. Nach einer Runde rund um Surlej führte das Rennen wiederum in das Gebiet von Corviglia und diesmal gingen die Abfahrten über WM- und Foppettas Trail. Der Schlussteil war wiederum der gleiche wie am Vortag. Über alle drei Tage absolvierten die Athleten rund 165 Kilometer und 4080 Höhenmeter.

Renato Rodighiero erlebte einen erfolgreichen ersten Bike Giro. Gleich am ersten Tag fand er Unterschlupf in einer schnellen Gruppe und konnte so die erste Etappe auf Rang 2 beenden. Der zweite Tag war mit einer Fahrzeit von 3.04 Stunden die längste Strecke. Das Feld der Herren Fun startete sehr schnell, so dass sie zum Startfeld der Elite aufschlossen. Renato hatte es an diesem Tag sehr gut und er konnte in den vielen technisch anspruchsvollen Auf- und Abstiegen seine Qualitäten ausspielen. Diese Etappe konnte er auf Platz 3 mit nur 3 Sekunden Rückstand auf den Zweiten beenden. Der dritte Tag, der wiederum mit vielen Singletrails versehen war, bereitete ihm trotz der physischen Anstrengungen auch Freude. Gegen Ende liessen die Kräfte langsam nach und so musste er sich noch vom Tageszweiten überholen lassen. Die Etappe konnte er trotzdem auf dem Podest beenden. In der Gesamtwertung belegte er Platz zwei in einer Zeit von 7.58 Stunden. Auch für Tom Giger war es ein schnelles und ansprechendes Rennen. Zu Beginn lag er noch auf Platz 27, er konnte sich weiter nach vorne bis Platz 22 kämpfen. In der Schlussabrechnung belegte er mit 10.32 Stunden den 21. Rang.

Benjamin Inauen startete bereits zum sechsten Mal am Engadin Bike Giro. Mit am Start waren auch ein paar Internationale Rennfahrer über die Langdistanz im Mountainbike. Für diese begann der Wettkampf schon am Donnerstag mit einem Auftakt rund um das Start-/Zielgelände in Celerina. Bei diesem relativ kurzen und intensiven Auftakt konnte er mit konstantem Tempo den Rückstand zur Spitzengruppe in Grenzen halten und das Rennen auf Platz 17 beenden. Die erste Etappe war für alle Teilnehmer dieselbe. Zu Beginn fuhr das komplette Fahrerfeld zusammen. Erst beim Aufstieg nach Morteratsch splittete sich die Gruppe. An diesem Tag fuhr Inauen auf den 10. Platz. Am zweiten und dritten Tag mussten die Lizenz Fahrer noch zusätzliche Strecken gegenüber der Fun Kategorien fahren. In den langen Aufstiegen bis zu 2700 Meter über Meer konnte Benjamin seine Position nicht mehr halten und erreichte das Ziel auf Platz 14 respektive 17. In der Gesamtwertung konnte er den Wettkampf nach knapp 10 Stunden auf dem 14. Schlussrang beenden.




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