Erfolgreicher Saisonstart für Levin Streule
- 12. Mai
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Bereits ein Drittel der Saison 2026 ist absolviert – und Levin Streule bestätigt eindrucksvoll seine starke Form aus der erfolgreichen U15-Saison. In seiner ersten Saison in der Kategorie U17 überzeugt der junge Athlet sowohl auf dem Mountainbike als auch auf dem Rennrad mit konstant starken Leistungen.
Neu ist Levin zudem auf einem Bike der exklusiven Marke RAEDI unterwegs – der Eigenmarke von Dani’s Velolade in Steinegg. Entwickelt werden die Bikes von Inhaber Daniel Räss, der seine langjährige Erfahrung aus dem Rennsport direkt in die Entwicklung der Modelle einfliessen lässt. Die Marke steht für Geschwindigkeit, Präzision und individuell aufgebaute Fahrräder – vom Rennvelo über Gravelbikes bis hin zu modernen Mountainbikes auf Profi-Niveau.
Als offizieller Botschafter repräsentiert Levin die innovative Appenzeller Marke mit grossem Stolz. Mit seinen starken Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene sorgt der Nachwuchsfahrer bereits früh für viel Aufmerksamkeit und zeigt eindrücklich, welches Potenzial sowohl in ihm als auch in den RAEDI-Bikes steckt.
Der Auftakt zur Bikesaison erfolgte Ende März in Monte Tamaro. Levin zeigte von Beginn an ein starkes Rennen und behauptete sich lange in der Spitzengruppe. Ein Kettenriss in der Schlussrunde verhinderte jedoch ein Spitzenresultat. Trotz des Defekts kämpfte er sich laufend bis ins Ziel und erreichte bei einem nationalen Rennen dennoch den beachtlichen 22. Rang.
Im Anschluss richtete sich der Fokus auf die Rennradsaison, bei der wichtige Qualifikationen für internationale Einsätze mit der Schweizer Nationalmannschaft anstanden. Anfang April startete Levin beim GP Osterhas in Affoltern am Albis. In einem schnellen und umkämpften Rennen mit zahlreichen Führungswechseln sprintete er in einem Feld von rund 70 Fahrern auf den starken 7. Platz.
Nur zwei Tage später folgte der GP Mobiliar – erstmals im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft. Zwar verpasste Levin knapp die entscheidende Ausreissergruppe, blieb mit dem Hauptfeld jedoch stets in Reichweite. Im abschliessenden Massensprint sicherte er sich schliesslich den hervorragenden 4. Rang unter 87 Teilnehmern.
Beim ersten Qualifikationsrennen für die TMP Tour in Genf wartete anschliessend internationale Konkurrenz auf höchstem Niveau. Das Rennen erwies sich als äusserst intensiv und anspruchsvoll. „Aus jeder Kurve wurde voll herausgesprintet, das Feld zerfiel ständig und es gab zahlreiche Stürze“, schilderte Levin später das Rennen. Dank hoher Konzentration blieb er von Zwischenfällen verschont und belohnte sich im Sprint mit dem starken 6. Rang unter 97 Fahrern.
Anfang Mai stand in Cham-Hagendorn das zweite und entscheidende Qualifikationsrennen auf dem Programm. Inzwischen fühlte sich Levin auf dem Rennrad sichtlich wohl und ging selbstbewusst an den Start. Für die Selektion wäre ein Platz in den Top 6 ausreichend gewesen – Levin übertraf jedoch erneut die Erwartungen und sprintete auf den hervorragenden 3. Rang unter insgesamt 72 Fahrern.
Wenig später folgte bereits das nächste Highlight: Levin bestritt in Lyss sein erstes internationales Strassenrennen im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft. Bei der Berner Rundfahrt zeigte er erneut sein grosses Potenzial. Nach 72 intensiven Kilometern erreichte er im Sprint den starken 2. Platz unter 60 Fahrern.
Doch damit war sein Renntag noch nicht beendet. Direkt im Anschluss reiste Levin weiter nach Moléson, um dort zusätzlich ein nationales Mountainbike-Rennen zu bestreiten. Aufgrund des Defekts in Monte Tamaro musste er aus der dritten Startreihe ins Rennen gehen. Dennoch arbeitete er sich rasch an die Spitze vor. In der zweiten von sechs Runden musste er dem intensiven Tag Tribut zollen und verlor einige Positionen. Aufgeben kam für ihn jedoch nicht infrage: „Lieber werde ich Letzter und kämpfe bis zum Schluss.“ Mit grossem Kampfgeist fuhr Levin schliesslich auf den starken 14. Rang.
Zwei nationale Rennen an einem einzigen Tag zu bestreiten, stellte bisher die grösste mentale und körperliche Herausforderung seiner jungen Karriere dar – eine Herausforderung, die Levin eindrucksvoll meisterte.
Nun blickt der talentierte Nachwuchsfahrer bereits auf das nächste grosse Ziel: die TMP Tour in Deutschland mit der Schweizer Nationalmannschaft. Dort werden rund 140 Fahrer um den Sieg kämpfen.












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