top of page
Ein Rad- und Mountainbikeclub der informiert und publiziert. 

Bikeweekend in Schruns

9. Sept.
3 Min. Lesezeit

Vom Samstag bis Montag führte das diesjährige Bikeweekend des RMC Appenzell nach Schruns ins Montafon. Mit drei verschiedenen Gruppen war für jedes Niveau und jeden Geschmack etwas dabei. Gemeinsam hatten alle Gruppen eines: schöne Touren, gutes Essen und viel Zeit auf dem Bike.


Gruppe 1

Am Samstag startete die Gruppe 1 mit der Tour auf den Sonnenkopf. Nach dem Aufstieg setzte oben der Regen ein, weshalb kurzerhand die Mittagspause im Restaurant verbracht wurde. Anschliessend ging es mit einer spassigen Abfahrt hinunter ins Klostertal. Danach warteten nochmals rund 700 Höhenmeter hinauf zur Alp Plümpis. Der anschliessende Trail führte zur Sonnenkopf-Talstation. Mit der Bahn ging es nochmals nach oben, bevor die Gruppe über den Kristberg zurück nach Schruns fuhr.

Am Sonntag stand eine längere Tour auf dem Programm. Durch das Silbertal ging es über das Winterjöchlein hinauf zur Heilbronnerhütte. Bei bestem Wetter konnten die Teilnehmer die Berglandschaft geniessen. Nach der Einkehr folgte die Abfahrt Richtung Partenen – zunächst über Kiesstrassen, später über anspruchsvolle Trails.

Am Montag nahm die Gruppe die Tour rund um den Itonskopf unter die Räder. Bei erneut bestem Wetter ging es über abwechslungsreiche Wege und Trails, bevor alle wieder gesund und zufrieden in Schruns ankamen.


Gruppe 2

Mit neun Personen startete Gruppe 2 am Samstag Richtung Hochjoch. Bei bewölktem, aber angenehmem Bike-Wetter führte die Tour hinauf zu einem gemütlichen Restaurant und Café. Zurück nach Schruns ging es über einen angelegten Trail und teilweise über die Strasse.

Am Sonntag war die Gruppe mit 13 Personen unterwegs, begleitet von Bikeguidin Petra, der Frau von Jim. Die Tour führte über Bartholomäberg zum Restaurant Rellseck und anschliessend rund um den Itonskopf. Zahlreiche Trails sorgten für Abwechslung. Ein Sturz sah zwar spektakulär aus, ging zum Glück aber glimpflich aus. Nach dem Mittagessen in Bartholomäberg wartete mit einem grossen Kaiserschmarren noch ein besonderer Höhepunkt auf die Gruppe. Danach ging es über weitere Trails zurück nach Schruns, wo je nach Lust und Laune noch ein Glace-Stopp eingelegt wurde.

Am Montag führte die letzte Tour von Latschau über Forststrassen zur Lindauerhütte. Zwei besonders steile Passagen forderten nochmals einiges an Kraft. Bei der Hütte wurde gemeinsam Mittag gegessen. Während es auf dem Hinweg noch leicht getröpfelt hatte, zeigte sich das Wetter danach wieder von seiner besten Seite. Über Wanderwege und mit einem weiteren Glace-Stopp ging es zurück. Um 15 Uhr waren alle glücklich, müde und gesund wieder beim Hotel.


E-Bike Gruppe

Auch die E-Bike-Gruppe war während der drei Tage auf abwechslungsreichen Touren unterwegs. Am ersten Tag führte die Fahrt von Schruns ins Silbertal. Dort traf die Gruppe auf eine Alpabfahrt und fuhr ein Stück gemeinsam mit rund 150 Tieren. Weiter ging es über den Kristberg und Alplegi. Bei dieser Tour musste ein E-Bike schliesslich ohne Unterstützung auskommen, da der Akku leer war. Zum Glück hielt die Restladung beziehungsweise die eigene Muskelkraft gerade noch für den Heimweg über den Bartolomäberg.

Am zweiten Tag führte die Tour ins Hochjoch in Richtung Sennigrat. Dabei ging es auch durch den längsten Skitunnel der Welt.

Die dritte Tour führte über Forststrassen zur Lindauerhütte. Guide Jim führte die Gruppe dabei immer wieder zu schönen Aussichtspunkten und zeigte ihnen einige der schönsten Ecken der Region. Auch kulinarisch kam die Gruppe nicht zu kurz: In den verschiedenen Berghütten wurde eingekehrt und gut gegessen.


Drei Tage, viele Erlebnisse

Nach drei abwechslungsreichen Tagen auf dem Bike ging ein gelungenes Bikeweekend zu Ende. Die verschiedenen Gruppen waren auf unterschiedlichen Wegen unterwegs, trafen sich aber immer wieder beim gemeinsamen Essen und im Hotel.

Das Hotel Auhof erwies sich dabei als gemütliche Unterkunft mit aufmerksamer Wirtin und sehr gutem Essen. Besonders die warme Atmosphäre im Speisesaal blieb in Erinnerung – teilweise war es nach dem Essen sogar so warm, dass die Bikerinnen und Biker zum Abkühlen wieder nach draussen gingen.

Ein grosses Dankeschön geht an alle Guides und Organisatoren, sowie an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das tolle gemeinsame Wochenende.

Und zum Schluss wünschen wir den beiden Pechvögeln, die wegen einer Verletzung in diesem Jahr leider nicht dabei sein konnten, weiterhin gute Besserung!


 

 

Kommentare


bottom of page