Einmal Hölle war nicht genug

“Einmal Hölle und zurück“ lautet das Motto der Salzkammergut Mountainbike Trophy in Bad Goisern am Dachsteingebirge. Für einige wagemutige Appenzeller war dieses Rennen im Jahr 2017 anscheinend nicht genug und so kam bei Speis und genügend Trank die Idee auf, sich dieser Hölle in diesem Jahr nochmals zu stellen! Die längste Strecke der Trophy misst 210,2 km, hat unvorstellbare 7.119 Höhenmeter und gilt als der härteste MTB Marathon Europas. Die Ausfallquote beträgt zwischen 30 und 50 Prozent und flößt selbst eingefleischten Adrenalin Junkies jede Menge Respekt ein. Neben einer ausgezeichneten Kondition wird den Athleten vor allem fahrtechnisches Können und mentale Stärke abverlangt.

Letzten Sonntag, pünktlich um 5.00 Uhr standen unter den 720 Startern auch Dani Räss, Stefan Inauen, Hampi Hörler, Roman Dietrich und Tom Giger in den Startblöcken. Gut trainiert, top motiviert (für Viele unvorstellbar) machten sich alle in ihrem Tempo auf den langen und harten Weg. Mit top Wetterbedingungen schien das Erreichen des Zieles etwas einfacher… Dani, Stefan und Roman konnten ganz vorne sehr gut ins Rennen starten, währenddessen Hampi und Tom etwas gemächlicher unterwegs waren. Roman war nur wenig hinter der Spitze unterwegs, mit besseren Zwischenzeiten als ein Jahr zuvor. Ähnlich ging es Dani und Stefan, nur wenig voneinander getrennt. Wiederum wurden wir von unseren Begleiterinnen zur Rennhälfte top verpflegt und mit motivierenden Worten auf die restliche Distanz geschickt. Während die Extremstrecke schon lange unterwegs war, startete Erwin Hörler auf die 2. längste Strecke mit 120 km und 3800 hm! Auch diese Distanz ist unter normalen Umständen als extrem einzustufen… Abenteuerlustig wie Erwin ist, wollte auch er sich dieser Challenge stellen und erreichte das Ziel überglücklich und zufrieden in 8.12 Std als 67. Kat. / 443. Gesamt. Eine der kürzesten Distanzen bestritt Jeffrey Giger, da er altershalber nicht für die langen Distanzen zugelassen wurde! Auch er konnte eine top Leistung zeigen und erreichte den 9. Kat. / 15. Gesamtrang.

Die Appenzeller auf der Extremstrecke waren immer noch unterwegs. Roman fühlte sich super, wusste jedoch, dass das hohe Tempo irgendwann seinen Tribut verlangte. Identisch lief es bei Dani, welcher vor Stefan lag, der ein kräfteschonenderes Tempo anschlug. Nachdem der Hallstättersee umrundet war, ging es in den letzten sehr langen Anstieg mit gegen 30 Steigungsprozenten! Nach der ersten Serpentinenorgie kam das steilste Stück des Tages. Stefan traute seinen Augen nicht: da machte ein Fahrer in den Farben vom Danis Bike Team Gymnastikübungen mitten auf der Strasse… Die Krampfhexe hatte bei Dani so richtig zugeschlagen! Das war für die restlichen 3 ½ Std alles andere als optimal…. Dani kämpfte sich trotzdem tapfer bis ins Ziel durch! Roman, konstant zwischen Rang 9 und 10 liegend erreichte den höchsten Punkt des Tages, spürte jedoch, dass die Energiespeicher endgültig leer waren. Die letzten ca. 35 km und ca. 500 hm sollten jedoch noch irgendwie möglich sein, auch wenn noch etwas Pech in Form eines Plattfusses hinzukam. Stefan war immer noch hervorragend unterwegs, gefolgt von Dani. Während die Drei schon im Ziel waren, kamen langsam Sommergewitter in Form von Regen und Hagel auf, welche Hampi zu einer kurzen Verschnaufpause unter einer Tanne zwangen. Der kühlende Regen war sehr willkommen, da die Hitze den Sportlern unterschiedlich zusetzte. Tom war seinem grossen Ziel auch zum Greifen nahe und überquerte den höchsten Punkt ebenfalls, bevor er in das Gewitter geriet und auf der langen Abfahrt komplett auskühlte! Beim Verpflegungsposten unserer Begleiterinnen musste er so kurz vor dem Ziel leider aufgeben, mit dem Wissen es normalerweise sicher geschafft zu haben!

Die Appenzeller zeigten an diesem Tag wiedermal absolute Topleistungen und konnten die Teamwertung der Extremstrecke nach 2017 auch dieses Jahr wieder gewinnen! Roman wurde in 10.45 Std sehr guter 5. Kat. / 10. Gesamt, Stefan in 11.23 Std super 14. Kat. / 25. Gesamt, Dani in 11.31 Std souveräner 11. Kat. / 32. Gesamt und Hampi erreichte das Ziel in guten 14.02 Std als 83. Kat. / 218. Gesamt!

Möglicherweise haben jetzt alle genug “Hölle“ gehabt und begnügen sich mit Leitungswasser beim Teamabschluss 😉

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Sommerlicher Grillplausch im Funpark

Letzten Samstag fand der traditionelle Grillplausch im Funpark statt. Rund 35 RMC-ler trafen sich um 18.00Uhr und geniessten den wunderschönen Sommerabend. Unser Grillmeister grillierte die Wurst super, dazu gab es Brot und Chips als Beilage. Danach wartete ein vielseitiges Dessertbuffet, wo bestimmt jeder etwas Süsses fand. Herzlichen Dank an alle, für die mitgebrachten Kuchen und das Grillieren.

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Thomas Rusch knapp am Gigathlonpodest vorbei

Am vergangenen Wochenende fand in Arosa und Davos über drei Tage der Gigathlon statt. Insgesamt mussten 312 Kilometer und 8750 Höhenmeter zurückgelegt werden. Thomas Rusch vom Danis Biketeam / RMC Appenzell erzielte in der Kategorie Single Man den sensationellen vierten Gesamtrang. Gestartet wurde am Freitagabend mit einem SwimRun. Dabei mussten die Teilnehmer im Neoprenanzug rund vier Kilometer joggend zurücklegen. Dazwischen folgten insgesamt 1.5 Kilometer in kurzen Abstechern, schwimmend im Obersee, im Untersee und im nur gerade acht Grad warmen Stausee unterhalb Arosa. Thomas überhitzte leicht beim Joggen im Neopren und verlor rund fünf Minuten auf die Spitze.
Am Samstag morgen hiess es dann um fünf Uhr los joggen. Die Strecke führte 19 km über den Strelapass von Arosa nach Davos. Da warteten die zwei Supporter von Thomas wieder mit dem Neoprenanzug für das schwimmen im Davosersee. Durchgekühlt vom Schwimmen ging es weiter mit dem Rennvelo, wo zuerst der Albulapass, danach der Flüelapass bezwungen werden musste. Die anschliessende Laufrunde rund um Davos nahm Thomas schon etwas gekennzeichnet, aber motiviert unter die Füsse. Auf dem Weg zurück nach Davos kam noch seine Paradedisziplin das Mountainbiken zum Zug . Thomas konnte nochmals eine Rang gut machen und belegte mit dem sechsten Zwischenrang und 25 Minuten Rückstand eine aussichtsreiche Position.
In der Nacht auf Sonntag war natürlich die Erholung und das füllen der Energiespeicher an erster Stelle, aber auch das gesamte Material musste wieder für den nächsten Tag bereit gestellt und die Abläufe beim Wechsel, sowie die Strecken nochmals kurz durchgegangen werden.
Um sechs Uhr am Sonntagmorgen, fuhr Thomas mit dem Rennrad los Richtung Chur, wo der Start mit den vom Vortag gewerteten Zeitabständen erfolgte. Die 25 Minuten Rückstand konnte Thomas beibehalten. Leider fand er aber immer Anfangs der neuen Disziplin keinen guten Rhythmus und konnte jeweils erst in der zweiten Hälfte pushen. Da nach dem Rennrad gleich das Schwimmen, danach der Trailrun und gleich wieder Schwimmen anstand, waren auch die Wechsel und das An-, beziehungsweise Ausziehen des Neoprenanzuges sehr wichtig. Thomas und seine Supporter waren stets motiviert möglichst wenig „Stillstand“ zu generieren und somit klappte das hervorragend.
Beim anschliessenden Biken zündete Thomas den Turbo und es lief ihm super. Er konnte in den sehr technischen Passagen viel Zeit gutmachen und vom siebten auf den vierten Platz vorstossen. Zum Podest war der Abstand jedoch etwas zu gross.  Auf dem letzten Teilstück, dem Lauf rund um Arosa passierte dann ein Missgeschick und Thomas nahm unabsichtlich eine Abkürzung. Da er im Ziel auf seiner GPS Uhr die zurückgelegten Kilometer anzeigen konnte, entschloss sich die Rennjury, ihn nicht zu disqualifizieren. Thomas musste die noch ausstehenden Kilometer in sieben Runden um den Obersee absolvieren. Nach so schönem Panorama und eindrucksvollen Trails über das ganz Wochenende, fand er nach seinem vermeindlichen Zieleinlauf nochmals die Motivation. Angefeuert durch die treuen Appenzeller Gigathlon Fans verteidigte er seinen vierten Platz souverän. 
Am Schluss überwog die Zufriedenheit und die Freude an der schönen Landschaft. Thomas absolvierte die gesamte Renndistanz in 18 Stunden und 3 Minuten alleine. Zum Vergleich: das schnellste Fünferteam mit den jeweiligen Spezialisten in jeder Disziplin, war gerade einmal 3.5 Stunden schneller.

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5. Plauschzeitfahren: Rangliste online

Die Mehrheit hatte am letzten Zeitfahren entschieden, trotz Sommerpause das Zeitfahren mit Ziel im Gontenbad durchzuführen. Aus diesem Grund, war auch die Teilnehmerzahl mit 23 Athleten und Athletinnen eher bescheiden. Das Wetter spielte mit und es herrschten sehr angenehme Temperaturen. Der Start erfolgte bei der Tennishalle, danach wurde der Kreisel vor Hundwil passiert, bevor der kurze aber knackige Anstieg ins Gontenbad bewältigt werden musste. Mehrere Fahrer hatten am Wochenende zuvor Wettkämpfe oder längere Trainings absolviert. Aus diesem Grund war bei dem Einen oder Anderen noch etwas Müdigkeit vorhanden. Bei den Damen konnte sich die auswärtige Nathalie Alexander den Sieg sichern. Bei den Herren konnte Roman Dietrich seine gute Form bestätigen und siegte. Auf Rang zwei folgte Thomas Rusch und dritter wurde Hampi Rusch. Nun steht aber definitiv die Sommerpause an. Weiter geht es dann am 8. August mit dem Rennen ins Leimensteiger Bädli.

Die Rangliste des 5. Plauschzeitfahren ist online abrufbar…

Zu den Ranglisten

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Nächsten Samstag findet der Grillplausch statt

Die Wetteraussichten für nächsten Samstag 7.Juli 2018 sehen gut aus. Ideales Wetter für den traditionellen Grillplausch in Brülisau. Wir treffen uns um 18.00Uhr beim Funpark. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Natürlich ist auch deine ganze Familie herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf einen sommerlichen Grillabend – ein perfekter Einstieg in die Sommerferien. 🙂

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