Sommerferien in den Alpen

Sechs Kollegen verbrachten ihre Sommerferien im Sattel. Sie planten gemeinsam mit zwei Guide eine Alpenüberquerung. Markus Ulmann berichtet in den folgenden Zeilen, wie es ihnen ergangen ist und welche schönen Landschaften sie alle gesehen haben.

Zu sechst, mit zwei Guide und den Rucksäcken starteten wir in St Anton am 3.August am Alberg zu unserer Tour über die Alpen. Mit dabei in der Gruppe waren Hörler Erwin, Manser Paul, Dörig Bruno, Rechsteiner Röbi, Zellweger Reto und Ulmann Markus. Zusammen genossen wir vier Tagen auf unserem Mountainbike. Die erste Etappe führte uns zur Heilbronner Hütte auf 2320 müM, wo wir um die Mittagszeit ankamen und eine feine Verstärkung genossen. Anschliessend fuhren wir über Galtür nach Ischgl. Wir übernachteten auf der Bodenalp. Am Morgen ging es auf die Heidelberger Hütte. Nach einigen Laufpassagen, auf denen wir unser Bike auf den Rucksäcken tragen mussten, kamen wir auf dem Fimberpass auf 2608 müM an. Der anschliessende Singeltrail führte uns nach Sent im Engadin wo es ein feines Mittagessen gab. Am Nachmittag fuhren wir durch die Val d’Uina Schlucht zum Schlinigpass auf etwa 2280 müM. Von dort aus ging es nach Laudes im Südtirol wo uns ein Transport nach Lü ins Val Müstair brachte. In diesem Dorf übernachteten wir und sammelten unsere Kräfte wieder. Die 3. Etappe führte uns auf den Ofenpass (2149 müM) und anschliessend nach einem Singeltrail in Richtung Nationalpark vorbei am Lago di Livigno zum Lago di San Giacomo wo wir eine Mittagsrast einlegten. Am Nachmittag ging es auf die Alp Trela via Plan nach Livigno. Dort war die letzte Übernachtung gebucht. Die letzte Etappe führte uns über den Chaschauna (ca. 2700müM) nach Scanf dort verpflegten wir uns bei einem feinen Mittagessen. Am Nachmittag ging es noch über den Scalettapass 2606 müM nach Davos wo unser Bus auf uns wartete. Die ganze Gruppe genoss das schöne Wetter. Nur am letzten Tag begleitete uns eine Regenwolke auf der Tour. Wir hatten aber trotzdem auf der ganzen Tour sehr viel zu lachen und eine Menge toller Eindrücke von der schönen Landschaft gewonnen.

  1. Etappe ca. 47 km und 1450 Höhenmeter
  2. Etappe ca. 62 km und 2100 Höhenmeter
  3. Etappe ca. 45 km und 1300 Höhenmeter
  4. Etappe ca. 51 km und 2200 Höhenmeter
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Roman Dietrich und Sonja Schlepfer die Schnellsten zum Leimensteiger Bädl

Die Ferien für die Plauschzeitfahrer sind vorbei, der Start zu den letzten Rennen der Saison hat begonnen. Dieser Start war hart, am letzten Mittwoch stand eine neue Strecke auf dem Programm. Die Strecke führte vom Tenniscenter nach Hundwil zum Kreisel, dann zurück nach Appenzell, Richtung Haslen und vom Restaurant Anker über Schlatt hoch zum Leimensteiger Bädli. Mit dem steilen Anstieg nach Schlatt hatte es auch etwas für Bergfahrer dabei.
Das Wetter spielte mit, es herrschten angenehme Temperaturen und es gab nicht viel Wind.
Bei den Damen gewann Sonja Schlepfer in einer Zeit von 46:39min das Rennen vor Lucia Rechsteiner mit 48:00min und Nina Keller die 49:34min für die Strecke benötigte. Bei den Herren blieben drei Fahrer unter den 36min, es gab wieder einmal eine knappe Entscheidung. Roman Dietrich siegte mit 35:26, Thomas Rusch wurde knapp geschlagen er hatte nur 5s Rückstand auf die Siegerzeit. Dritter wurde Pirmin Baumann er blieb mit 1s knapp unter 36min.
Nach dem Rangverlesen wurde das Handicap ausgelost. Die Entscheidung fiel auf Leimensteig. Das heisst, in einer Woche wird nochmals dieselbe Strecke gefahren, aber als Handicap.

Zu den Ranglisten

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20.Eigerbike Marathon

Bei atemberaubender Kulisse fand dieses Wochenende der Bikemarathon in Grindelwald statt. Das Wetter konnte nicht besser sein. Rund 1000 Teilnehmer haben an der 20. Eiger – Bike Challenge teilgenommen. Dies war die zweite Station von insgesamt fünf Rennen der Garmin – Marathonserie. Start und Ziel ist in Grindelwald. Danach führt die Strecke zuerst auf die grosse Scheidegg, First und nachher zum Bergpreis beim Restaurant Bord. Danach wartet auf die Fahrer eine technisch anspruchsvolle Abfahrt mit einigen Gegenanstiegen bis zum Ziel. Die Fahrer der grossen Strecke machten nachher noch eine Zusatzschlaufe zur kleinen Scheidegg mit knapp 1000hm bevor sie das Ziel erreichten.
Vier Fahrer/innen vom RMC Appenzell nahmen teil. Käthy Eisenhut musste als Erste an den Start. Noch mit frischen Temperaturen ging es um 7.00 Uhr los. Für sie standen 88km und 3900 Höhenmeter auf dem Programm, wobei ein Teil zu Fuss war. Käthy meisterte dies hervorragend und klassierte nach 7h19min Overall auf dem 9. Schlussrang von insgesamt 12 Fahrerinnen.
Etwas später fiel der Startschuss für die mittlere Distanz. Dabei waren 55km und2500 Höhenmeter zu fahren. Für den RMC Appenzell waren Rebecca Inauen, Jan Müller und Nadja Fässler am Start. Alle zeigten ein gutes Rennen und waren im Ziel zufrieden. Rebecca und Nadja fuhren den ersten Anstieg gemeinsam in einem angemessenen Starttempo, danach fuhren beide ihr eigenes Rennen. Rebecca klassierte sich Overall mit einer Zeit von 4h33min auf dem 18. Schlussrang, Nadja belegte den 13.Rang(4h8min) von gesamthaft 33 Startenden. Jan konnte ein erfreuliches Resultat herausfahren und wurde schlussendlich 28. von 481 startenden Herren in einer Zeit von 3h15min. Er fand im Aufstieg zur grossen Scheidegg und nachher zum First einen guten Rhythmus. Die lange Abfahrt hat er gut überstanden doch im Aufstieg zum Bord hatte er etwas zu kämpfen konnte sich aber nachher wieder gut erholen für die letzten 15km.

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Bike Race Samstag 19. August 2017

Nächsten Samstag findet ein weiteres Highlight im Jahreskalender vom RMC Appenzell statt. In Meistersrüte macht der Stevens-Bikecup halt. Dieses Rennen gilt für den Verein zugleich auch als Clubrennen auf dem Mountainbike. Jede und Jeder findet bestimmt eine passende Kategorie zum Starten. Ob bei den Lizenzierten, Fun oder Plauschkategorie die Teilnahme ist für jedes Mitglied Ehrensache.  RMC-Mitglieder bezahlen keine Startgebühr und zudem gibt es wertvolle Punkte für die Clubmeisterschaft zu sammeln. Hier geht’s gleich direkt zur Anmeldung:
Weitere Informationen über die Strecken und Kategorien findet ihr hier.

 

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Fünf Podestplätze für den RMC Appenzell

Am Sonntag den 30. Juli fand das einzige Marathon Rennen des Ostschweizer Bikecup Serie in Lumnezia- Obersaxen statt. Am Start waren neun Fahrer/innen von Danis Biketeam/ RMC Appenzell nebst dem gut besetzten Starterfeld mit diversen nationalen Nachwuchs Spitzenfahrer. Aufgrund des schönen Wetters und guten äusseren Bedingungen wurde eine Rekordzeit erwartet. Gestartet wurde pünktlich um 9.00 Uhr im Massenstart und die junge Generation sprintete förmlich den ersten 10 km langen Aufstieg hinauf. Die ältere Generation versuchte dann auf der zweiten Streckenhälfte ab Obersten das Blatt zu wenden. Gewonnen wurde das Rennen von Nick Burki aus Solothurn mit einer Zeit von 2:00:29, womit er den Rekord um gut eine halbe Minute verpasste. Auch die Danis Bike Team Fahrer schlugen sich sehr erfolgreich!  So erkämpfte sich der Teamsenior Dani Räss mit einem gut eingeteilten Rennen in einer Zeit von 2:12:07 Overall den 12. und in der Kategorie Senioren 1 den 1. Rang .
Ebenfalls ein sehr gutes Rennen zeigten Stefan Inauen, Jan Müller sowie Silvan Neff in der Kategorie Fun Herren. Stefan konnte das sehr schnelle Tempo bis 5 km vor dem Ziel mitgehen – verlor dann aber den Anschluss an den späteren Sieger und erreichte den guten 2. Platz. Jan hingegen konnte das hohe Tempo am Start nicht mitgehen, fand aber im langen Aufstieg schnell einen optimalen Rhythmus und überholte Gegner um Gegner, bevor es in die technisch schwierige Abfahrt ging. Kurz nach dieser Abfahrt in Obersaxen ist Jan etwas in die Leere gefahren, doch bevor die kurzen und giftigen Anstiege Richtung Lumbrein losgingen hat er sich wieder gefangen. Danach konnte er eine konstante Pace bis zum Schluss durchziehen und war zufrieden mit seinem Rennen. Zwei Kilometer vor dem Ziel ist er in einer Waldabfahrt noch gestürzt, blieb jedoch unversehrt. Mit dem 3. Schlussrang sicherte er sich einen weiteren Podestplatz für Danis BikeTeam.
Silvan erwischte nicht seinen besten Tag, welcher wie einige andere Fahrer mit Krämpfen geplagt war. Er kämpfte sich aber trotzdem über die 42 km und sich als 14. klassierte.
Bei den Junioren war das Danis Bike Team mit drei Fahrer am Start. Als Leader der Juniorenkategorie startete Renato Rodighiero als Mitfavorit ins Rennen. Er fuhr ein sehr konstantes Rennen und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 2:18.22 den 3. Schlussrang hinter den nationalen Topfahrer Jan Sommer und Leon Koller.  Jan erwischte einen guten Start und fand seinen Rhythmus im ersten langen Aufstieg. Nach der ersten langen Abfahrt musste er sich ein bisschen zurückhalten, da auch er von Krämpfe eingeholt wurde. Dennoch erreichte er den guten 7. Schlussrang mit einer Zeit von 2:29:57. Jeffrey Giger klassierte sich im 9. Rang mit einer Zeit von 2:42:23.
Susanne Fässler startete bei den U17/Mädchen über 15km. Sie hatte einen guten Start – verschätzte sicher aber etwas in der Distanz und musste die Spitze ziehen lassen. Mit dem 5. Rang kann sie jedoch zufrieden sein.
Ebenfalls startete mit Nadja Fässer vom RMC eine Dame über die Marathondistanz und belegte den guten 7. Schlussrang mit einer Zeit von 3:03:08. Nur leicht später fuhr der Senior Tom Giger als 15. ein.
Bei den Kidsrennen am Nachmittag folgte mit Nina Keller in der Kategorie U15 ein weiterer Podestplatz. Sie fuhr ein sehr cleveres Rennen und setzte sich in der  Schlussrunde vor der Abfahrt von ihren zwei Gegnerinnen ab und sicherte sich den 2. Rang. Ihr Bruder Dario Keller fuhr ein sehr aktives Rennen und sicherte sich den 12. Rang.
Eine Premiere feierte Rouven Speck vom RMC Appenzell bei den U11/Knaben. Bei seinem ersten Bike Rennen schlug er ein schnelles Starttempo an – büsste jedoch gegen Ende des Rennens noch 2-3 Plätze ein und klassierte sich auf dem guten 15. Rang.

 

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