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Appenzeller Beteiligung an der grossen ÖKK BIKE REVOLUTION Saison-Eröffnung

Die Event- und Rennserie 2024 startete mit dem City Event in Chur. Die noch folgenden Rennen in Engelberg und Davos werden ebenfalls Teil der ÖKK BIKE REVOLUTION sein. Neu werden in dieser Saison auch Rennen in Gruyère stattfinden. Das grosse Finale und der Kampf um die Gesamtwertung steigt auch dieses Jahr dann Mitte September wieder in Huttwil. Die Rennen der ÖKK BIKE REVOLUTION bieten Spannung und Spektakel, tolle Bike Touren, herausfordernde Trails und ein vielfältiges Rahmenprogramm für Gross und Klein. An den Profi-Rennen kämpfen die weltbesten Mountainbiker/innen um den Tagessieg und den ÖKK BIKE REVOLUTION Gesamtsieg.

Das überrascht nicht, denn zu den Initiatoren der Rennserie gehören Ralph Näf (ehemaliger Profi) und Nino Schurter. Insgesamt verfolgten über 12’000 Fans das Heimrennen des Lokalmatadors live vor Ort in Chur. Der zehnfache Cross-Country Weltmeister und zudem achtfacher Gesamtweltcupsieger, achtfacher Schweizermeister und Gewinner des kompletten Medaillensatzes (Gold, Silber und Bronze) an den Olympischen Spielen stieg als klarer Favorit in Chur ein.

Die gemächliche Alpenstadt wandelte sich am vergangenen Wochenende zu einem grossen Mountainbike-Festival. Mitten in der Stadt wurde ein eindrückliches Race-Village mit Start und Ziel aufgebaut. Die einzigartige Cross-Country Strecke führte direkt durch die Churer Altstadt und dann nach wenigen Metern auf knackige Trails, die den Athlet/innen alles abverlangte.

Fünf RMC Fahrer-/innen in Chur

Lengmüller (U13) machte bei den Jüngeren den Start. Beim EKS Rebberg Race in Löhningen vom 1. Mai 24 zeigte Kilian eindrucksvoll sein Potential in der Kategorie U13. Er durfte den sensationellen 2. Platz feiern. In Chur lief es nicht ganz so optimal für Kilian. Nach einem durchwachsenen Start mit insgesamt 60 Teilnehmern, musste er sich erst wieder eine Position im ersten Drittel Feldes erkämpfen. In der zweiten von 3 anspruchsvollen Runden konnte er sich bis auf Position 9 vorarbeiten. Im Anstieg auf einem Single Trail, in dem ein Vorbeifahren aufgrund der gegebenen Topographie nicht möglich war, musste ein überrundeter Kontrahent absteigen und das bedeutete dann auch für Kilian eine Schiebeeinlage und den Verlust von wertvollen Sekunden. In der dritten Runde verzeichnete er zudem noch einen kleinen Leistungseinbruch und konnte das anfänglich hohe Tempo nicht mehr halten. Trotz allem beendete er das Rennen auf dem respektablen 15. Rang.   

Levin Streule, Brülisau, startete in der Kategorie U15 auf Position 12 von insgesamt 59 Fahrern. Ihm gelang ein guter Start, dennoch konnte er sich nicht bei der Spitzengruppe einordnen. In der Verfolgergruppe blieb er jedoch nah dran. In der dritten Runde attackierte Levin und konnte nochmals ein paar Plätze gut machen. Der steile Aufstieg über Kopfsteinpflaster in der letzten Runde raubte Kraft, die Levin nach der krankheitsbedingten Trainingspause nicht mehr vollständig aufbrachte und auch die Verfolgergruppe ziehen lassen musste. Er beendete das spektakuläre Rennen als 10. in der Gesamtwertung und als 3. in seinem Jahrgang.Nick Knechtle startete in der Kategorie U17. Sein Rennen war 5 Runden lang und eine taktische Renneinteilung war gefragt. Für Nick verlief das Rennen ausgezeichnet. Im Schlussspurt konnte er sich gegen seinen Mitkonkurrenten aus Deutschland zwar nicht durchsetzen, dennoch resultierte ein solider dritter Rang.

Bei den «Fun Herren» startete mit Renato Rodighiero ein weiterer Fahrer aus Appenzell. Er fühlte sich in Hochform und so war sein schneller Start auch keine Überraschung. Leider musste er das Rennen aufgrund eines technischen Defekts bereits in der ersten Runde wieder verlassen. Grosses Pech für ihn, bessere Chancen für seine Mitstreiter. 

Der einzigen Frau im Danis Bike Team - Vera Schmid - ging es ähnlich. Sie kam beim Start sehr gut weg, musste die Spitzengruppe aber ziehen lassen. Sie fand in der zweiten Runde gekonnt ihren Rhythmus und hielt das hohe Tempo mit. Bei der Abfahrt zurück in die Altstadt stürzte sie unglücklich und musste das Rennen ebenfalls noch vor der Zieleinfahrt aufgeben.






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